14.11.2015 / LIGA – Rückrundenstart in / vs. HUSUM(ER) SV (Quelle: SHZ/SN 16.11.15)

Unglückliches 1:3 auf hohem Niveau - TSV Friedrichsberg-Busdorf unterliegt im Verbandsliga-Topspiel bei der Husumer SV / Nordfriesen übernehmen die Tabellenführung

Die Husumer SV ist neuer Tabellenführer in der Verbandsliga Nord-West. Im Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf  behielten die Mannschaft aus der „Grauen Stadt am Meer“ im heimischen Friesenstadion mit 3:1 (0:0) die Oberhand. Für den Sprung auf Platz eins profitierte das Thede-Team allerdings auch vom Spielausfall des bisherigen Ligaprimus SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der punktgleich mit 42 Zählern nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei zurückfiel.

„Es war ein absolutes Topspiel, in dem Friedrichsberg ein ganz starker Gegner war. Aufgrund der Mehrzahl an klareren Chancen, ist unser Sieg aber verdient“, war Husums Trainer Olaf Thede zufrieden. „Vielleicht waren wir nur die unglücklichere Mannschaft“, meinte Erik von Lanken. Der Friedrichsberger Coach trauerte insbesondere der dicken Möglichkeit durch Rasmus Pagel nach, dem nach dem 1:1 und der Schleswiger Druckphase völlig frei vorm Husuemer Keeper Chris Bielinski der Ball versprang. „Das war die klarste Chance des ganzen Spiels. Wer weiß, wie die Partie dann ausgegangen wäre.“

Von Anfang an entwickelte sich ein sehr ansprechendes Topspiel. Dabei gab es im ersten Durchgang wenig Torchancen. Für die Hausherren köpfte Tobias Wetzel knapp vorbei (15.), zwei Minuten später scheiterte Andre Witthohn an TSV-Keeper Sascha Petersen.

Auf der Gegenseite konnte kurz vor dem Pausenpfiff ein abgefälschter Freistoß von Pagel nur ganz knapp von Husums Torhüter pariert werden. Der Keeper war zunächst schon auf dem Weg in die andere Ecke. Mehr Möglichkeiten gab es im ersten Durchgang nicht, da beide Mannschaften taktisch sehr gut agierten. Von Lanken: „Beide Teams haben 90 Minuten lang perfekt verschoben. Sobald eine Mannschaft den Druck wegnahm, spielte sich der Gegner schnell nach vorn.“

Nach dem Wechsel fielen dann auch endlich Tore. Nachdem Luca Sander und Marcel Cornils noch knapp das Ziel verfehlten (47./49.), bereitete Cornils in der 53. Minuten mustergültig die Führung der Gastgeber vor. Er lief bis zur Grundlinie durch, passte zurück auf Daniel Hornburg und der schoss den Ball zum 1:0 in den rechten Torwinkel. Doch die Gäste antworteten nur acht Minuten später, als Mats Oke Callsen einen an Cedric Nielsen verursachten Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte. Nach der drauffolgenden guten Friedrichsberger Phase mit der Möglichkeit zur Führung kippte die Partie zugunsten der Husumer SV. Nach einem geblockten Cornils Schuss, staubte Wetzel aus acht Metern zum 2:1 ab (76.). Wenige Minuten vor dem Abpfiff spielte Hornburg den Pass in die Schnittstelle und der eingewechselte Marc Koschenz überlistete Schlussmann Petersen mit einem Heber zum 3:1.

jös

Husumer SV: Bielinski - Manuel Lorenzen, Herpel, Wullenweber, Hansen (65. Koschenz) - Hornburg, Wetzel, Witthohn (90.+1. Gasko), Yassine - Cornils, Luca Sander (83. Gielow).

TSV Friedrichsberg: Sascha Petersen - Brodersen, Sven Thomsen, Ohm, Jöhnk (83. Schröder) - Stuerken, Schubert, Hagge, Callsen - Pagel, C. Nielsen (86. P. Nielsen).

Schiedsrichter: Dajinder Pabla. – Zuschauer: 201

Tore: 1:0 Hornburg (53.), 1:1 Callsen (61., FE), 2:1 Wetzel (76.),3:1 Koschenz (88.).

Beste Spieler: Hornburg, Cornils, Witthohn - Schubert, Cedric Nielsen


VORSCHAU ( Quelle FuPa) >  TSV Friedrichsberg zum Top-Spiel nach Husum

Zweiter gegen Dritter: TSV ist vor dem Spiel am Sonnabend gegen den Husumer SV gut aufgestellt  ,,Die Saison ist einfach noch zu lange. Und gerade unter den ersten sechs Teams passiert einfach zu viel, als dass man irgendeiner Mannschaft die Daumen drückt", sagt Friedrichsbergs Trainer Erik von Lanken in Bezug auf das Spitzenspiel zwischen dem FC Angeln und dem SV Frisia Risum-Lindholm. ,,Wir schauen nur auf uns." Und das heißt, auf die zweite Top-Partie am ersten Rückrundenspieltag bei der Husumer SV (Sbd., 14 Uhr). Trainieren durfte der TSV auf dem Lundbarg in Fahrdorf, die Stadt Schleswig hatte unverhofft alle Plätze gesperrt.


Das 2:2 gegen DGF Flensburg ist mittlerweile abgehakt. ,,DGF hat richtig gut gespielt. Wir nicht. Das kann passieren", sagt von Lanken. ,,Wir sind halt keine Übermannschaft, so wie der TSB in der vergangenen Saison." Auch wenn es personell einige Baustellen gibt, ist Friedrichsberg gut aufgestellt. Von Lanken ist beeindruckt von der Heimbilanz der Husumer mit neun Spielen, neun Siegen und 39:6 Toren.

,,Das spricht eine klare Sprache. Dann wird es Zeit, dass sie mal Federn lassen." Aber Friedrichsberg kann auch glänzen mit der besten Auswärtsbilanz mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage.


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