18.02.2016 / LIGA – Saison Rückblick/ Hinserie 2015 (Quelle SHZ/ SN)

„Dreigestirn“ auf erfolgreichem Weg - Fußball-Verbandsligst TSV Friedrichsberg mischt als Dritter oben mit/ Gesperrte Plätze sorgen für „echt ätzende“ Vorbereitung

Der TSV Kropp hat eine der besten Vorbereitungen seit Jahren hinter sich – bei den Kunstrasen-Kickern von Schleswig 06 wird ohnehin nicht über das Thema Wetter und Platzverhältnisse gesprochen – Kreisligist Collegia Jübek setzt seine Testpielreihe munter fort.

Nur der TSV Friedrichsberg guckt in die Röhre. Die Plätze auf der Anlage am Öhr sind weiterhin gesperrt. Eine einzige Trainingseinheit wurde bisher auf dem Platz des FC Geest ausgetragen. „Nur Laufen und Fitness-Studio bringt es nicht. Die Jungs sind genervt“, beschreibt Trainer Erik von Lanken die mehr als unglückliche Situation, die auch an ihm nicht spurlos vorübergeht. „Das ist echt ätzend.“

Am Sonntag (15 Uhr) steht das erste Pflichtspiel der Verbandsligasaison 2016 auf dem Programm.Der Tabellendritte muss beim Siebten MTV Tellingstedt antreten. Ein erfolgreicher Start ist in Frage gestellt.

Dabei hatten sich die Friedrichsberger im ersten Saisonteil nach einer 2:3-Auftaktniederlage beim SH-Liga-Absteiger FC Angeln Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Mit dem 0:2 gegen Frisia Risum-Lindholm und einem 1:3 bei der Husumer SV nur noch zwei Pleiten in der Hinrunde. Der Lohn ist der dritte Tabellenplatz mit respektablen 37 Punkten zu Beginn der Winterpause, die für den TSV bereits Mitte November begann.

„Die Mannschaft ist gereifter und konstanter in ihren Leistungen geworden und wir haben uns auch in spielerischer Hinsicht weiter verbessert“, registriert Team-Manager Sven Scherner mit großer Zufriedenheit. „Die drei Spiele, die wir verloren haben, kann man verlieren. Schließlich gehören Angeln, Risum-Lindholm und Husum zu den „Top Five“ der Liga.“ Eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sei für Scherner aber noch nicht gefallen. „Die Spitzengruppe ist breit gefächert und sehr ausgeglichen. Die Saison wird bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.“

Erstaunlich ist, dass die Friedrichsberger trotz des häufigen Ausfalls etlicher Leistungsträger diesen bislang erfolgreichen Weg gehen konnten. Abwehrspieler und Mannschaftskapitän Mats-Oke Callsen zählte erst wieder in den letzten drei Begegnungen zum Kader und kam zu Teileinsätzen. Marc Stegemann und Jurek Petrowski verletzten sich bereits in der Anfangsphase der Hinrunde so schwer, dass sie erst jetzt im Training sind. Hinzu kamen die üblichen leichten Blessuren einiger anderer Akteure, die aber dank der Kaderbreite problemlos aufgefangen wurden. Ein großes Lob zollt Sven Scherner der Arbeit von Trainer Erik von Lanken: „Auch in seiner zweiten Saison macht er alles richtig. Trotz der personellen Problemen findet er die geeignete Mischung bei der Besetzung der einzelnen Positionen. Der Spielfluss geht nie verloren.“ Ein Garant für Torjubel im TSV-Lager war wieder Cedric Nielsen. Nachdem der quirlige Rotschopf als Youngster stark auf sich aufmerksam machte, konnte er noch einen draufsetzen und hat bislang 15 Treffer auf seinem Konto. „Cedric hat das bestätigt, was er angedeutet hat“, löst diese Bilanz beim Team-Manager Begeisterung aus. „Er ist konsequent beim Abschluss. Das Erfassen der Situation und die Vorbereitung für unsere anderen torgefährlichen Leute macht ihn so wertvoll.“

So wertvoll, wie eine bespielbare Spiel- und Trainingsstätte für die Friedrichsberger Kicker. Doch bei diesem Thema zuckt Erik von Lanken resigniert mit den Schultern. „Dinge, die wir nicht ändern können, müssen wir hinnehmen.“

um/mb

 

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